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Die wirkungsvolle Evangelisation

Evangelisation ist den Menschen die gute Nachricht zu bringen. Der Zweck einer solchen Verbreitung ist es die Bekehrung von Menschen hervorzurufen. Bei der Bekehrung sind unterschiedliche Akteure beteiligt, die die Umkehrung eines Menschen in Gang setzen.

Die Akteure bei der Bekehrung von Sündern sind:

Es gibt einige biblische Stelle, die den Menschen selbst für die Bekehrung verantwortlich machen. Einige Menschen sind an der Bekehrung von anderen Menschen aktiv beteiligt. In manche Stelle wird die Bekehrung den Menschen zugeschrieben, ausgehend von der Erkenntnis der Wahrheit. Ein Mensch kann sich dadurch bekehren, dass er die Wahrheit erkennt und sie annimmt. Dies ist meist der Fall durch Literaturevangelisation.

Durch das Lesen von Traktaten, kann der Geist Gottes das Verlangen ins Herz des Sünders legen, das ihn dazu bewegt nach der Wahrheit zu suchen. Ein Mensch der zuvor krank war, kann behaupten, dass, es der Arzt war, der ihn geheilt hat genau sowie es die Medikamente waren. Dennoch kann er es nicht verleugnen, dass er seine Genesung Gott zu verdanken hat. In den meisten Fällen ist die Kranke auch für seine Genesung selbst verantwortlich, indem er seine Medikamente regelmäßig einnimmt oder die Operation zugestimmt hat. Die Willeentscheidung zu überleben und nicht sich selbst aufzugeben könnte auch der entscheidende Faktor in seinem Heilungsprozess sein.

Die Wahrheit ist ein wirkungsvolles Instrument um die Bekehrung der Sünder zu bewirken. Aber auch sind die Menschen, die die Wahrheit verbreiten, ein wirkungsvolles Instrument. So ist es wichtig zu verstehen, dass die Bekehrung sowohl das Werk des Menschen, der Sünder selbst als auch Gottes Werk durch den Heiligen Geist ist. Gott in seiner Barmherzigkeit errettet den Sünder aus Gnade. Der Prediger schrie laut dem Sünder begreiflich zu machen in welcher Gefahr er sich befindet.

Durch die Stimme des Predigers, schaltet sich der Heilige Geist ein, das Herzen des Sünders zu berühren und aufzumachen, damit er die Wahrheit erkenne. Der Prediger ermutigt den Sünder eine Entscheidung zu treffen, um der Verdammnis zu entfliehen. Es ist aber der Geist Gottes, der einen bleibenden Eindruck auf das Herzen eines Menschen macht, wobei der Sünder die Impulse fühlt, sich sofort und jetzt an Jesus zu wenden (d.h., umzukehren). Letztendlich liegt es in der Verantwortung des Sünders eine Entscheidung für Jesus zu treffen und sein Leben Gott zu übergeben. Es ist seine Entscheidung und diese Entscheidung kann niemand ihm abnehmen. Zwar hat Gott in ihn gewirkt, sich umzukehren, dennoch war und ist die Bekehrung eine freiwillige Willeentscheidung. Bekehrung ist demzufolge sowohl eine göttliche Gegebenheit als auch eine menschliche Verantwortung.

Obwohl der Geist Gottes den Sünder durch die Erkenntnis der Wahrheit zur Umkehr beeinflusst hat, wurde dennoch die tatsächliche Lebensveränderung vom Sünder selbst durchgeführt. Daher die Bekehrung nur allein als Gottes Werk anzusehen oder nur das von den Menschen bewirkte Werk zu verstehen wäre nur die halber Wahrheit. Das volle Evangelium aber deutet darauf hin, dass sowohl der Heilige Geist als auch der Sünder selber an die Bekehrung beteiligt sind.

Es wäre falsch, wenn der Sünder darauf warten wurde, bis etwas dramatisches mit ihm geschieht, um sich dann für Jesus zu entscheiden. Zwar ist Gott der Urheber für ein neues Herz (Hez.36.25-26), dennoch verlangt er von den Menschen sich selbst ein neues Herz zu machen (Hez.18.31-32). Also er erwartet von den Menschen es zu tun. Wenn es überhaupt getan wird, muss es von den Menschen getan werden. Falls ein Mensch es verweigert, sich ein neues Herz zu machen, ist er auf dem Weg in die Ewige Verdammnis (Holle – Gehenna – Feuersee).

Die wirkungsvolle Evangelisation

Jeder Seelen Gewinner braucht göttliche Weißheit um Sündern zum rettenden Glauben zu verhelfen. Einige Punkte sollten beachtet werden, damit die Evangelisation auch gelingt.

(1) Es ist wichtig, dass eine Predigt praktisch und anwendbar ist. Die Kraft jeder Predigt liegt in seiner Anwendung. Eine Lehre, die man nicht praktisch anwenden kann, ist nicht das Evangelium. Denn jede Schrift, die von Gottes Geist eingegeben wurde, ist nützlich zur Unterweisung im Glauben, für die Zurechtweisung und Besserung der Irrenden, für die Erziehung zu einem Leben, das Gott gefällt (2Tim.3.16). In allem Predigen und Lehren der Bibel sollte der praktische Aspekt immer betrachtet werden. Wenn das Evangelium nicht praktisch dargestellt wird, verliert es ebenso seine Wirkung auf die Zuhörer. Eine lockere, charismatische Predigt kann möglicherweise die Emotionen der Zuhörer anregen und wecken, wird aber nicht wirksam sein, die Sünder zur echten Umkehrung zu bewegen.

(2) Die Predigt sollte direkt sein: Das Evangelium sollte zu den Zuhörern sprechen und nicht über anderen Menschen sprechen. Der Prediger sollte sich bemühen seine Zuhörer anzusprechen. Dabei müssen die Zuhörer das Gefühl vermittelt bekommen, dass man über Sie predigt und nicht über einen anderen Menschen redet. Die Predigt sollte jeder Einzelne der Zuhörer überzeugen, dass es um ihn geht. Viele Prediger sind in diesem Punkt zurückhaltender. Ihre Predigt ist oft zu allgemein, sodass die Zuhörer nicht wirklich ernsthaft über ihre Sünden nachdenken können. Dies ist nicht die Art wie Christus, die Apostel und Propheten in der Bibel gepredigt haben.

(3) Weiterhin sollte der Prediger seine Zuhörer herausfördern. Er sollte sowohl Christen als auch den Sündern nachjagen und Sie aus ihrem Versteck herausbringen. Seine Absicht liegt nicht darin, es den Menschen in ihrer Gleichgültigkeit und Tatenlosigkeit bequemer zu machen, sondern darin, sie zum Handeln zu bewegen. Wie Fatal wäre es für die Patienten, wenn die Absicht eines Arztes darin besteht, nur Beruhigungsmittel zu verabreichen, oder die Krankheit so zu vertuschen, bis der Patient daran stirbt

Ein Effektiver Arzt muss alles daran setzen, die Ursache der Krankheit herauszufinden und durch richtige Diagnose, die Krankheit zu besiegen. Wo ein Kirchengänger vom Glauben abgefallen ist, ist es nicht die Aufgabe eines Predigers ihn falsche Hoffnung auf das ewige Leben zu geben oder ihn in seinem Zustand zu beruhigen. Die Aufgabe eines Predigers besteht darin, die Sünder aus seinem Irrtum und Abfall herauszuholen und anschließend ihm wieder auf den rechten Weg zum Heil zu bringen.

(4) Ein wahrer Diener des Wortes Gottes sollte die Meinungsbildung jedes einzelnen Sünders in seiner Gemeinde kennen. Es ist unentschuldbar für einen Prediger in diesem Bereich zu versagen. Ein Prediger sollte erkennen, wo die Sünder sich verstecken und sie dort mit der Wahrheit konfrontieren. Jeder Sünder hat irgendein Versteck, wo er eine fatale Lüge unterhält, mit der er sich beruhigt. Der Prediger sollte dies herausfinden und den Sünder damit konfrontieren. Es ist das Ziel die Lüge ans Licht zu bringen.

(5) Der Prediger sollte in bestimmte Punkten stark betonen, was von großer Bedeutung ist. Es kann der Fall sein, dass in einer Gemeinde wo die Menschen Gleichgültig sind, diese die Bekehrung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben wollen. Hier muss der Prediger betonen, dass eine solches Verhalten Ungehorsam gegen Gott ist und jeder Moment für den Sünder sich als „zu spät“ erweisen kann. Es kann auch der Fall sein, dass die Menschen der Meinung sind, auf Gott warten zu müssen bis er sie berührt, bevor sie umkehren können.

Denn viele sind der Auffassung, dass Gott alleine bestimmt, wer auserwählt ist und wer nicht. Auch hier muss der Prediger betonen, dass die Menschen die Fähigkeit besitzen, Gott zu gehorchen und verpflichtet sind, den Willen des Herrn zu tun. Der Prediger muss seine Zuhörer so lange herausfördern bis sie ihr Leben Jesus übergeben und errettet sind. Immer dort, wo sich die Menschen hinter bestimmten Meinungen und theologischen Theorien verbergen, muss ihnen auch das Licht der Wahrheit begegnen.

Wahrscheinlich ist es nutzlos einen Sünder der von einer bestimmten Sache überzeugt ist, die im Widerspruch zur Bibel steht, vom Gegenteil zu überzeugen.Es liegt daran, dass er möglicherweise den Widerspruch nicht erkennen wird, so lange er sie in Übereinstimmung mit seiner Meinung betrachtet.

(6) Wenn Erweckung statt finden soll, müssen die Prediger Vorsichtig sein, keine Umstrittenen Diskussionen herbeizuführen. Dabei können sie Gottes Geist betrüben bzw. sein Feuer im Herzen erlöschen. Aufgrund der unnötigen Diskussion ist der Erweckungsgeist in vielen Orten gedämpft worden. Die Prediger selbst sind daran schuld, dass das Feuer der Erweckung erlöscht wird, wo sie sich in nutzlose umstrittene Diskussionen verwickeln. Wenn Christen wirklich erweckt sind, neigen sie eigentlich nicht dazu, sich in umstrittene Diskussionen einzumischen. Falls ein Prediger über ein Thema sprechen muss, wo Meinungsverschiedenheiten unter Christen existieren, dann sollte er einen umstrittenen Geist vermeiden.

(7) Der Prediger ist zur Darstellung der vollen Wahrheit verpflichtet. Dies bedeutet, dass das Evangelium im Ganzen Proportional dargestellt werden muss, damit die Zuhörer mit dem vollen Evangelium in Berührung kommen. Nur so kann das Evangelium seine wirkliche Wirkung leisten. Eine stärkere Betonung auf einem Aspekt der Wahrheit führt lediglich zur Darstellung einer halben Wahrheit. Wenn nur ein bestimmter Aspekt der Wahrheit gelehrt wird, ist die Lehre der Gemeinde unvollständig. Diese Lehrhaltung kann die Erweckung in der Gemeinde unterdrucken und somit den aktiven, effektiven christlichen Glauben verhindern. Andererseits bleibt die Lehre locker, unklar und leidenschaftslos, ist die Gemeinde in Gefahr auf dem Meer der Meinungen umhergetrieben zu werden - wie ein Schiff von den Winden. Sie Können auf das falsche Spiel hereinfallen, mit dem betrügerische Menschen andere zum Irrtum verführen (Eph.4.14).

Dabei geht es beim vollen Evangelium, darum die verschiedene Aspekte des Evangelium zu verdeutlichen wie z.B., dass die Menschen durch Gnade errettet sind und gleichzeitig ihnen zeigen, welche Verantwortung und Aktive Rolle sie selbst dabei spielen müssen um das Reich Gottes zu ererben. Die Menschen müssen wissen, dass sie es aus eigenem Bemühen heraus nicht in den Himmel schaffen können, dass sie sich aber dennoch Muhe geben müssen um in den Himmel hineinzukommen. Dies bedeutet sowohl, dass Gott in der Auswahl seiner Kinder souverän ist als auch, dass es die Aufgaben eines jeden Menschen sind, an Christus zu glauben und sich Ihm ganz hinzugeben.

(8) Das wirkungsvolle Evangelium muss den Menschen ansprechen und ihn ins Gewissen sprechen. Es sollte die Schuldgefühle in ihn auslösen, um anschließend nach Erlösung zu rufen. Es darf den Menschen nicht das Gefühl geben, dass sie nur in eine ungünstigere Lage sind oder ihr Herzenszustand sei nur bei einem schlechten Gewissen belastet. Dies wird bei dem Sünder vielleicht den Eindruck erwecken, nur ihr Verhalten zu bedauern, aber nicht die Sünden unterlassen zu wollen. Einer Predigt, die darauf beschränkt ist, nur die ungünstige Lage der Sünder zu beschreiben aber nicht ihnen ihre Verantwortung zur Umkehr zu verdeutlichen wird keine wirkliche Auswirkung erzielen. Daher besteht die Aufgaben jeden Predigers darin, Menschen ihre Pflicht Gott gegenüber zu zeigen. Ein Sünder muss den Eindruck haben, dass seine Bekehrung dringlich ist. Ein wahrer Prediger des Evangeliums sollte seine Zuhörer herausfordern, eine sofortige Entscheidung für Gott zu treffen. Das Evangelium erzielt nur seine Wirkung wenn es das Gewissen des Menschen berührt, die Dringlichkeit der Aufforderung zur Umkehr zu betrachten.

(9) Die Aufmerksamkeit eines Predigers sollte darin liegen, den Menschen zur Umkehr zu bewegen. Die Menschen müssen verstehen, dass es ihre Pflicht ist, umzukehren. Nur sie selbst können diese Aufgaben erledigen und nicht jemand anders. Sie sind verpflichtet eine Entscheidung jetzt zu treffen ansonsten erwarten sie die ewige Verdammnis im höllischen Feuer.

(10) Der Prediger sollte nicht ruhen, bis er jede Entschuldigung der Sünder vernichtet hat. Entschuldigung, wie z.B. die Unfähigkeit eines Menschen nach dem Willen Gottes zu leben. Das ist genau so schlimm wie eine Gottes Lästerung. Dadurch beschuldigt ein Mensch Gott hartherzig und ungerecht zu sein. Denn warum sollte ein liebender Gott von den Menschen verlangt, heilig zu sein, obwohl er schon weiß, dass sie es nicht vollbringen können. Diesbezüglich sollte ein Prediger seinen Zuhörern verdeutlichen wie unsinnig seine Entschuldigungen sind. Der Sünder muss es vor Augen sehen, dass alle seine Entschuldigungen nichts weniger als Rebellion Gott gegenüber ist. Er muss es begreifen, wie verdamm er vor Gottes Augen ist, falls er weiterhin in seinem Rebellionszustand bleibt.

11) Der Prediger sollte auch darüber predigen, dass die Menschen absolut von Gott abhängig sind. Ohne Gottes Eingreifen in ihren Herzen werden sie nicht wollen Gottes Wille zu tun. Das bedeutet nicht die Unfähigkeit sondern der Bereitschaft Gott zu gefallen. Da die Menschen niemals bereit sind, werden sie außerhalb der Wirkung des Geistes Gottes auch nicht umkehren. Daher dürfen sie Gottes Geist nicht betrüben und dämpfen. Schließlich kann Gottes Geist sie in Ruhe lassen und sie aufgeben (1.Mos.6.3).

Die Weißheit bei der Verbreitung des Evangeliums

(1) Prediger sollten in Umgangssprache reden, damit die Menschen es gut verstehen können. Der Prediger sollte in der normalen Sprache der Menschen reden. Er sollte so predigen wie er in normale Situation auch reden wurde. Ein guter Prediger wurde so predigen wie ein Anwalt, der von den Geschworenen verstanden wird. Sein Sprachgebrauch sollte einfach und deutlich sein und so leicht verständlich. Daher gebraucht er keine theologischen und technischen, schwierigen Wörter.

(2) Predigt können auch mal in Gleichnissen wiedergegeben werden. Dabei sollten Erläuterungen regelmäßig verwendet werden, die aus realen oder vermuteten Ereignissen gezogen wurden. Die zu verwendende Erläuterung sollte den Zuhörer bekannt sein, da das Ziel der Erläuterung somit die Wahrheit den Menschen zu offenbar ist. Daher sollte die Predigt mit dem realen Leben der Menschen zu tun haben. Jede Menschen intellektuell wie ungebildet wird dann in der Lage sein, den Prediger zu verstehen. Die Absicht eines Predigers liegt nicht darin die Zuhörer zu begeistern oder sie in Staunen zu versetzen sondern darin, dass sie die Wahrheit erkennen können. Wenn aber die Erläuterung ständig aus alten Geschichte herauszogen wird, die wenig mit dem praktischen Leben der Menschen zu tun hat, wird die Darstellung der Wahrheit teilweise behindert werden. Es hilft, wenn die Darstellungen die täglichen Ereignisse beinhalten. Denn je aktuelle das Ereignis ist, desto größer ist seine Auswirkung auf die Zuhörer und dient dabei als Mittel die Wahrheit ans Licht zu bringen. So hat Jesus und die Apostel ihre Lehre aus den täglichen Erlebnissen und den bekannten Ereignissen ihren Zuhörer erläutern.

(3) Ein Predigen kann auch wirken, wenn es wiederholend dargestellt wird. Dies ist möglicherweise notwendig damit die Zuhörer die Botschaft des Predigens verstehen und deren Wahrheit erkennen kann. Falls der Prediger der Ansicht ist, dass seine Zuhörer ihm nicht nachfolgen, sollte er seine Botschaft betonen und mehrmals erläutern. Wenn aber die Zuhörer eine bestimmte Erläuterung nicht verstehen, sollte der Prediger eine andere Erläuterung verwenden, bis die Zuhörer die Wahrheit in ihrer Botschaft erkennen. Je einfacher eine Botschaft dargestellt wird, desto einfacher ist es für die Zuhörer die Botschaft zu verstehen.

(4) Es ist von großer Bedeutung, dass sich ein Prediger in seine Botschaft tief hineinfühlt. Nur so kann er seine Zuhörer erreichen, und ihnen mit der Wahrheit seiner Botschaft berühren. Seine Körpersprache wird dann in gleichem Masse mit seinen Wörtern übereinstimmen. Ein Prediger, der voller Eifer predigt, wird in natürlicher Weise seine Körpersprache anpassen können. Dabei sind Gesten beim Predigen auch sehr wichtig, da Wörter alleine nicht die volle Bedeutung des Evangeliums vermitteln können. Die Art und Weise wie sie gesprochen werden, spielt für ihre Wirkung auf die Zuhörer auch eine erheblich Rolle. Dieser Art und Weise deuten an in wie weit, der Prediger von seiner Botschaft ernsthaft überzeugt ist und ob er der Bibel wahrhaftig glaubt.

(5) Das Hauptziel eines jeden Predigens sollte darin bestehen, die Sünder zur Umkehr zu bewegen. Falls dies nicht in der Absicht eines Predigers liegt, wird seine Botschaft nicht die nötige Auswirkung auf die Zuhörer erzielen können. Dabei sollen die Diener des Wortes in der Lage sein, jegliche Entschuldigung der Sünder zu erkennen und sie mit der richtigen Antwort zu konfrontieren. Es sollte kein Sachverhalt bezüglich des Evangeliums unbearbeitet bleiben. Dies konnte bei den Zuhörern zur Gleichgültigkeit oder Unentschlossenheit führen. Es können dabei in der Gemeinde Mauern entstehen, die die Sünder nicht überwinden können oder wollen. Letztendlich wird die Erweckung in der Gemeinde damit verhindern werden. Daher ist es wichtig, dass der Prediger herausfindet, welche schwierigen Schritte dem Sünder bevorstehen. Er sollte sich bemühen, die Ablehnung seiner Zuhörer gegen das Evangelium zu vernichten. Ansonsten wird keine Erweckung in der Gemeinde stattfinden.

(6) Ein wirkungsvoller Prediger sollte darauf achten nicht Monoton zu reden. Er sollte stattdessen die Gefühle seiner Zuhörer ansprechen, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Anschließend danach sollte er ihnen aber ins Gewissen reden und sie im Herzen durchleuchten. Wenn der Prediger dabei bleibt, nur die Gefühle seiner Zuhörer anzusprechen, wird er die Sünder nicht zur Umkehr bringen können. Zwar könnte der Mensch dadurch begeistert oder mobilisiert werden, er wird aber keine konsequente Entscheidung für Jesus treffen können. Dies kann letztendlich dazu führen, dass sich der Sünder in einer falschen Hoffnung für das ewige Leben beruhigt. Der einzige Weg eine echte Bekehrung sicherzustellen, ist an das Gewissen der Menschen zu appellieren. Obwohl es manchmal hilft, die Emotionen der Zuhörer anzuregen, um dadurch ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, sollte der Prediger immer seinen Dienst am Gewissen seiner Zuhörer fokussieren.

Schlussfolgerung

Somit ist zu verstehen, warum keine Erweckung in die Gemeinde stattgefunden hat und warum viele Predigten keine Auswirkung auf seinen Zuhörer zeigten. So ergaben sich daraus, nur wenige Bekehrungen und nur wenige Menschen nehmen ihr christliches Leben ernsthaft.

Dabei sind die Prediger selber daran schuld. So lange die Botschaft des Evangeliums nicht in das Gewissen des Menschen gesprochen wird, werden die Menschen nicht umkehren wollen und können. Das Evangelium kann nur Auswirkung zeigen, wenn die Menschen mit der vollen Wahrheit konfrontiert werden und die Kraft des Evangeliums fühlen. Daher sehen wir, dass die Erweckung nicht statt findet, weil das wahre Evangelium nicht gepredigt wird. Wenn das wahre Evangelium gepredigt wird, werden die Menschen die Botschaft des Evangeliums verstehen. Anschließend werden sich die Menschen der Kraft des Evangeliums unterordnen. Dies führt zur Erweckung in der Gemeinde.

Das Evangelium sollte mit Salbung und Kraft gepredigt werden, damit es die nötige Auswirkung auf die Menschen zeigen kann. Das Zentralthema ist Jesus Christus und sein Erlösungswerk. Das Hauptanliegen des Evangeliums sollte darin bestehen, die Erweckung in die Gemeinden herbeizuführen um anschließend ein heiliges Leben zu fördern. Die Erweckungspredigt ist eine praktische Lehre. Der Prediger muss mit einer hohen Intensität reden, dass bei seinen Zuhörer der Eindruck erzeugt wird, dass der Prediger es mit seiner Botschaft ernst meint. Wenn die Zuhörer dies erkennen, werden sie sich der Wahrheit unterordnen, da es die Kraft Gottes ist, die zur Errettung der Seelen führt.

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